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Arnes Blog über den Raum zwischen Theologie, Philosophie und Kultur

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  • Syrien und das Dilemma der Diktatur

    • 18 Apr 2012
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    "Ich erkenne Homs nicht wieder. Homs war als ein besonders fröhlicher Ort bekannt, die Leute galten als sehr locker und ausgelassen." So erklärte mir vor einiger Zeit mein syrischer Mitbewohner, der aus der Nähe von Homs kommt. Er schilderte mir Homs als eine Art Las Vegas Syriens: ein Ort des Vergnügens, des Glückspiels, des Alkohol und des seichten Entertainments. Damit ist jetzt Schluß. Doch er macht dafür nicht die diktatorische und halsstarre Politik eines Assads verantwortlich, sondern die sogenannten Revolutionäre.

    Mein Freund ist syrischer Christ. Und als der Wind der Veränderung auch in Syrien zu wehen begann, war auch die christliche Minderheit (etwa 15% der Bevölkerung sind syrische Christen) begeistert von der Aussicht von einem Neuanfang in Syrien. Doch dann begann sich - so die Erzählung meines Freundes - die Revolution einseitig muslimisch zu radikalisieren. Aus einem legitimen Protest gegen einen autokratischen Herrscher wurde der Versuch ein radikales islamische System aufzurichten. Bald merkten die Christen: es hier anders als in Ägypten. Auch wenn es natürlich diese Tendenzen und Gefahren auch in Ägypten gab, so war der Protest doch nicht auf diese Gruppen beschränkt. In Syrien nun fühlen sich christliche und andere Minderheiten nicht willkommen. Vielmehr: sie fürchten mitlerweile die Revolutionäre und berichten von zahlreichen Gräueltaten und Übergriffe gegen Minderheiten. 

    Die Berichterstattung in den westlichen Medien macht es sich das vielfach zu einfach, indem sie ein einfaches Schema anwendet: es gibt auf der einen Seite den Unterdrücker und auf der anderen Seite die Unterdrückten. Hier muss man an Mirwoslav Volfs Kritik der sogenannten Befreiungshteologie denken: wenn wir vor allem mit dem Begriff der Befreiung an komplexe soziale Probleme herantreten, geraten wir in Gefahr den Parteien starre Rollen zuzuschreiben: auf der einen Seite der ewige Täter und auf der anderen Seite die ewigen Opfer. Was aber wenn aus den Opfern von gestern die Täter von morgen werden (wie es in vielen Bürgerkriegen der Fall ist, man denke an Ruanda)?

    Man hat da das Dilemma, dass die Dikaturen im Nahen Osten oftmals die Minderheiten schützen. Das liegt oft daran, dass sich die Eliten in diesen Staaten aus Minderheiten zusammensetzen. Das erklärt auch die Verbissenheit mit der diese Kämpfe von staatlicher Seite geführt werden: es geht hier nicht nur um stumpfen Machterhalt, es geht hier ganz real auch um das Überleben der eigenen Bevölkerungsgruppe, im Falle Syriens der Nusairier. Die große Frage ist: was ist die Alternative? Man kann nicht einfach das Assad Regime unterstützen weil es Stabilität und Schutz von Minderheiten bietet. Aber wie lassen sich sonst solche Umbruchszeiten gestalten ohne die Gefahr von "ethnischen Säuberungen"? Ich glaube an dieses tiefere Dilemma reicht die Berichterstattung, die man hierzulande liest und die sich mit den Worten "Warum tut der Westen nichts gegen Assad?" zusammenfassen lässt gar nicht heran. 

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  • Emergent Forum

    • 30 Nov 2011
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    Lang ist's her, dass ich das letzte mal hier etwas gepostet habe, aber nichts liegt mir ferner als schlechtes Gewissen. Die letzten Monate waren gut gefüllt mit meinem Praxissemester an einem Gymnasium ganz in der Nähe von Heidelberg; vielleicht dazu mehr zu einer anderen Zeit. 

    Jetzt soll es erst einmal um das Emergent Forum 2011 gehen. Weil Peter schon einen Post geschrieben hat, den ich auf den Appell Ohr verstanden habe, fühlte ich mich genötigt, doch ein paar Worte zu schreiben. 

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  • Die Bibel als Offenbarung?

    • 4 Aug 2011
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    • Philosophie Ricoeur narrative Theologie
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    Wenn wir schon beim Thema Bibel und "Story" sind, will ich noch einen Aufsatz einfließen lassen, den der französische Philosoph Paul Ricoeur in Chicago gehalten hat und in dem er sich mit dem Anspruch der Bibel beschäftigt, Gottes Offenbahrung zu sein. Den Aufsatz kann man übrigens hier herunterladen und meine (englischprachige) Zusammenfassung kann man hier unten angucken.

    Click here to download:
    Paul_Ricoeur.pdf (131 KB)
    (download)
    Click here to download:
    Paul_Ricoeur.pdf (131 KB)

    Ricoeur spricht in dem Aufsatz sowohl zu seinen Kollegen, die der Philosophie zugetan sind als auch zu Theologen und versucht beide herauszufordern. Die Philosophen sollen den Anspruch aufgeben, dass die Vernunft eine unabhängige Instanz ist, die so etwas wie Offenbahrung nicht braucht. Die Theologen sollen die Sicht aufgeben, dass Offenbahrung irgendein Vorgang ist, bei dem Gott uns "senkrecht von oben" diktiert, was wir genau zu tun haben. Dazu beginnt Ricoeur mit der Beobachtung: die Bibel ist ein polyphones Buch. Die Bibel ist also ein Buch, in dem mehrere Stimmen, mehrere Melodien zu hören sind, die sich im Optimalfall ergänzen, manchmal aber auch für unsere Ohren wenig harmonisch klingen. Statt nun die einzelnen Autoren oder Bücher völlig getrennt voneinander zu betrachten, wie es die Wissenschaft oft tut oder die Unterschiede komplett niederzurollen und zu sagen: "Die Bibel sagt uns, dass", verfolgt er einen dritten Weg. 

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  • Die Bibel als "wiki-stories"

    • 2 Aug 2011
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    • Bibel Emergent Theologie narrative Theologie
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    Seit dem letzten Post bin ich auf ein Buch aufmerksam geworden, dass ich eine kompakte Moment-Aufnahme von dem geben will, was im englischsprachigen Raum unter dem Stichwort "Emerging" abläuft. Es heißt "Church in the present tense. A candid Look at What's Emerging" und neben den Herausgeber und (analytische) Philosophie Professor Kevin Corcoran schreibt hier der irische posstrukturalistische Denker Peter Rollins, der pragmatische Vineyard Pastor Jason Clark auch der postevangelikale Exeget Scot McKnight. Letzterer schrieb einen Artikel über das (/ein) Bibelverständnis in der Emerging Conversation, dass sich auch als eine Antwort auf meine Anfragen im letzten Post lesen lässt.

    McKnight beginnt mit einer Auflistung, wie man seiner Meinung nach oftmals die Bibel liest.

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  • Das Problem mit "story theology"

    • 18 Jul 2011
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    • Emergent Ricoeur narrative Theologie
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    Im emergenten Dialog hört man oft die Forderung, die Bibel wieder narrativ zu lesen. Damit ist gemeint, die Bibel nicht als ein Gesetzbuch zu lesen, in dem sich zunächst Verhaltensaufforderungen finden und auch nicht als Lehrbuch, in dem sich abstrakte Lehrsätze über die Geheimnisse der Welt, des Lebens und Gott finden außerdem soll sie auch nicht zuerst als Poesiebuch gelesen werden, dass uns innerlich erwärmt, weil sie über die Erfahrungen redet, die doch "allen Menschen gemein" sind.

    Nein, zuerst sollte die Bibel - so lautet die Idee - als eine große Geschichte gelesen werden, in der wir uns befinden; eine Geschichte, die sich vor unseren Augen entfaltet und uns dadurch sagt, wer wir sind und worauf alles hinausläuft. Eine Story aber auch, die uns jetzt zum Handeln ermutigt, die uns jetzt in eine Gemeinschaft stellt, die "anders leben" soll und die ihre Identität auch aus der Story zieht. 

    So oder so ähnlich hört sich die Idee einer narrativen Theologie (die zB auch N.T. Wright vertritt) oft an und ich habe große Sympathien dafür. Nur finde ich, dass eine solche Theologie noch wesentliche Punkte nicht durchdacht zu haben scheint (zumindest finde ich solche Arbeiten bisher noch nicht). 

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  • Liebe - gegenseitig / einseitig

    • 28 Jun 2011
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    Ich lese gerade einen Aufsatzband von Paul Ricoeur "Figuring the Sacred", in dem Aufsätze von Ricoeur zu verschiedenen Fragestellungen gesammelt sind, die lose mit Theologie oder Religionsphilosophie zu tun haben.

    Einer davon bringt ganz prägnant ein Problem zum Ausdruck, dass überhaupt im Nachdenken über Beziehungen zwischen Menschen heute immer wieder auftaucht: sollen Beziehungen auf Gegenseitigkeit (Symmetrie) hinauslaufen oder müssen sie um echte Beziehungen zu sein, mit einer radikal einseitigen (Asymmetrie) Geste vollzogen werden. Ricoeur nennt diesen Gegensatz den Gegensatz zwischen der Poesie (nicht im ktischigen Sinne - denn Poesie ist für Ricoeur die Funktion von Sprache, die neue Möglichkeiten eröffnet) der Liebe und der Prosa der Gerechtigkeit. Oder auch der Konflikt zwischen der "Logik der Kongruenz" und der "Logik der Überfülle". 

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  • (Post-säkular: Mission II)

    • 17 Jun 2011
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    Nach dem letzten Post habe ich gerade tatsächlich einen Aufsatz von Michael Herbst gelesen, in dem es um Mission bzw. missionarischen Gemeindeaufbau ging. Ich war sehr enttäuscht, da hier ein bestimmtes Gemeindemodell als die Lösung für alle Fragen verkauft wird (Willow Creek). Ich selbst, der Jahre in einer Willow Creek beeinflußten Gemeinde durchlitten hat, habe starke Abneigungen gegen solche einfachen Modelle. Da habe ich mich wieder dem Gedanken der missionalen Gemeinde zugewendet und mir meine Gedanken gemacht. 

    Die Kerngedanken von missionaler Theologie habe ich immer - ohne sie selbst nocheinmal nachzulesen! - so verstanden:

    Mission besteht nicht der Kirche wegen, sondern Kirche der Mission wegen. Also ist die Kirche und der einzelne Gläubige nicht der Endpunkt und das Ziel, sondern sie bestehen für die Mission. Nur was ist die Mission? Jesus sagt: "So wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch!" (Joh 17). Und was bedeutet das? 

    Keine Ahnung!

    Das ist wichtig! Wir wissen nicht immer schon was das bedeutet. Ob diakonisches Engagement, ob es darum geht, Einzelne Menschen anzusprechen oder darum geht größere politische Zusammenhänge zu kritsieren. Kirche entsteht nur als eine Gemeinschaft, die sich zusammen um dieses Nicht-Wissen positioniert. Kirche ist die Gemeinschaft derer, die gesandt sind ohne zu wissen wohin. Denn das ist ja das Charakteristikum von Gottes Sendung schon bei Abraham: es geht um ein Land "das ich dir - auf dem Weg - zeigen werde". Diese Frage ist jeweils vor Ort zu stellen und dieser Frage soll nicht dadurch ausgewichen werden, dass man sich auf sozialwissenschaftliche bzw. theologische Erkenntnisse oder vorbildliche Gemeindemodelle beruft. Im Zusammenhang mit dieser grundlegenden Verwirrung kann dann tastend-experimentell und provisorisch versucht werden, konkrete Projekte, Gottesdienste und Gemeinschaftsaktivitäten zu starten, die in der jeweiligen Kultur einen Sinn ergeben, aber dabei ist klar: man bleibt offen dafür, dass die Mission auch jeweils anders aussehen könnte und Korrekturen notwendig werden. 

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  • (Post-säkular: Mission)

    • 11 Jun 2011
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    Wenn man sich die Mitgliederentwicklung der Kirchen anguckt, könnte man vielleicht auch auf das Thema Mission kommen. Aber außer in Greifswald findet das Thema an theologischen Fakultäten soweit ich weiß nicht wirklich statt. 

    Und tatsächlich: wenn man ein Brainstorming zum Wortfeld "Mission" machen würde, würde wohl wenige Beiträge kommen, die nicht nach physisch-kollonialer oder psychschisch-manipulativer Gewalt klingen werden. 

    Doch vielleicht meint Mission ja nicht "weltanschauliche Werbung" mit dem Ziel neue Mitglieder zu gewinnen (und vielleicht wäre also die obige Einleitung irreführend). Vielleicht ist Mission dem Wortlaut nach ersteinmal der Impuls zur Grenzüberschreitung. Mission ist die Suche nach der unwahrscheinlichen Begegnung. 

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  • Gott im Exil

    • 30 May 2011
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    Zur Zeit belege ich zwei Seminare an der Heidelberger Hochschule für jüdische Studien. Dort erfreue ich mich der umfassenden Gelehrsamkeit meiner Dozenten, die wirklich von Kunst und Literatur, Philosophie und natürlich von dem Tanach und seiner Auslegung auf eine nicht technokratische Weise vieles umfasst. 

    Verlassen

    (Quelle: http://fotos.fotosoftware.biz/images/20080317232921_imgp1376.jpg)

    Bei der Auslegung eines Psalms gelangten wir fast beiläufig an ein rabinisches Theologem, welches laut unseres Dozenten prägend für das Judentum geblieben ist. Es geht um den Gedanken, dass Gott selbst im Exil ist, dass Gott selbst heimatlos ist. 

    Gottes Wohnung , der Tempel ist und bleibt zerstört und bis sich das ändert, ist er obdachlos. Das klingt ein wenig wie N.T. Wrights Gedanke, dass Jesus das Ende des Exils verkündet hat und die Gläubigen zur Wohnung Gottes machte, aber es ist ein anderer Akzent. Der Akzent liegt auf der Schwäche Gottes. Es ist - wie jemand im Seminar sagte - strukturelle Kreuzestheologie. Gott wird hier selbst als ohnmächtig vorgestellt. Es heißt in Talmud und Midrash, dass Gott seit der Zerstörung des Tempels kein Lachen mehr kennt. So zeigt sich für Talmud und Midrash eine sehr menschliche Seite Gottes, der selbst von den historischen Ereignissen überrollt worden zu sein scheint.

    Eine andere Geschichte, in der das sinfällig wird, ist laut unseres Dozenten der brennende Dornbusch. Gott kam mit Moses ins Exil und zeigte sich ihm dort. 

    Was ist das für eine Vorstellung, von einem Gott, der nicht nur mit uns auf Wanderschaft geht, sondern der auch mit uns verloren geht, der sich in den Untiefen der Geschichte mit uns verfangen hat, anstatt über allem zu stehen und immer schon zu wissen, wie alles ausgeht? Ist das ein gefährlicher Anthropomorphismus oder vielleicht ein sehr attraktives Bild von Gott, der wirklich nur "a stranger on the bus" ist?

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  • (Post-säkular: Fundament- alismus)

    • 22 May 2011
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    So nach einer kleinen Krankheitspause nun wieder ein Post in meiner Reihe über Säkularisierung.

    Laut der klassischen Säkularisierungsthese verschwindet Religion in einer modernen Welt, einer Welt, die durch die Naturwissenschaften und Technik, den modernen Wohlfahrtsstaat  etc. die Bedürfnisse nach Welterklärung, Sinngebung und nach Schutz vor der Natur auch ohne Rückgriff auf die Religion befriedigen können. Nur ist diese These in ihrer Reinform ein wenig aus der Mode gekommen. Spätestens der 11.September rief den westlichen Akademikern mit großer Wucht in Bewußtsein, dass die Religion "alive and well" ist und einfach nicht verschwinden will. Also ist das neue Motto die "Wiederkehr der Religion" - verbunden mit der Frage, ob sie denn jemals wirklich weg war. Aber etwas ist zu beobachten: religiöse Revitalisierungsbewegungen werden in den Blick der Wissenschaftler genommen. 

    Und ein Schreckgespenst, von dem der Religionssoziologe Martin Riesebrodt behauptet, es hätte erfolgreich das Schreckgespenst "Kommunismus" abgelöst, geistert herum: das Gespenst des Fundamentalismus. 

    Es ist schon komisch, welche Geschichte dieser Begriff hinter sich hat. Begonnen mit den protestantischen Gruppen, die in den USA versuchten sich von liberaler, modernistischer Theologie abzugrenzen, war der Begriff eigentlich bis in die 70er nur für christliche Gruppen in Verwendung, die sich selbst so bezeichneten. Bis bei der iranischen Revolution dieser Begriff von westlichen Journalisten auf die konservative Revolution von Ajatollah Chomeini angewandt wurde. 

    401px-christian_demonstrator_preaching_at_bele_chere_2007

    (Quelle: Wikipedia)

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